Franziskanerplatz und das Kleine Cafe

 

Über den Franziskanerplatz. Eine Pause im Kleinen Cafe.

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D 34 Franziskanerplatz

Warum hab ich Sie nun hierher geführt?

Na ja, ist doch ein netter kleiner Platz, mal etwas abseits vom Touristenrummel.

Vor sich sehen Sie die Franziskanerkirche. Der Orden entstand aus Verehrung des heiligen Franz von Assisi, Sie wissen schon, der der mit den Tieren sprechen konnte. Er predigte die apostolische Armut. Direkt daran anschließend, das Franziskanerkloster. Besonders auffällig ist hier die Fassadengestaltung mit den runden graublauen Vertiefungen. Eine Anlehnung an die italienischen Bauten des Franziskanerordens. Ein Hauch italienischer Flair in Wien.

Sie haben hier eine der wenigen in Wien erhaltenen Renaissancefassaden vor sich.

Die Franziskanerkirche besitzt einen schönen, barock ausgestalteten Innenraum.

Wenn Sie aber schon genug vom Kirchenbesichtigen haben, dann gönnen Sie sich doch mal eine Pause im Kleinen Cafe hier am Platz. Ja, es ist nicht nur klein, es heißt auch so. Im Sommer kann man hier auch ganz gut heraußen sitzen.

In Wien gab es mal über 600 Kaffeehäuser. Im Zuge des wirtschaftlichen Aufschwungs wurden dann aber viele Kaffeehäuser in Banken umgewandelt.
Das „Kleine Cafe“ war eines der ersten Kaffeehäuser, das nach dem nach dem 2. Weltkrieg entstanden ist. Es war auch ein Vorbote des sich in Wien entwickelnden Nachtlebens. In der Nachkriegszeit waren ja die Gehsteige in Wien nach 22 Uhr hinaufgeklappt. Mittlerweile können aber auch Nachtschwärmer in Wien ganz gut leben. Zeitweise hat auch das „Kleine Cafe“ bis 4 Uhr früh oder oft auch länger, geöffnet.